In vielen Anwendungsfällen für Verzahnungsteile ist es
nötig, diese einer Härtebehandlung zu unterziehen, sei
es Aufkohlen oder Nitrieren oder ein anderes Verfahren. In diesem
Fall sind bei der Weiterverarbeitung der Verzahnungsteile aufgrund
der Härteschicht besondere Verfahren anzuwenden. So können
zum Beispiel auftretende Härteverzüge effektiv ausgeglichen
werden.
Bis zu den folgenden Abmessungen stehen uns eigene
Fertigungseinrichtungen zur Verfügung:
Schälwälzen
:
Durch das Härten von Verzahnungsteilen
kann es zu Maßabweichungen von Stirn- und Mantelflächen
kommen, die den einwandfreien Lauf der Teile beeinflussen können.
Aus diesem Grund werden die Verzahnungsteile nach dem Härten
nochmals verzahnt. Dabei schält der Wälzfräser einen
Teil der Härteschicht vom Verzahnungsprofil, um wieder die
vorgegebenen Maße und Profilformen zu erreichen.
Ø bis 200 mm
Länge bis 400 mm
Modul 0,5 bis 3
Hartdrehen:
Neben Abweichungen in der Zahngeometrie kann
es auch zu Maßabweichungen von Flächen kommen. Aus diesem
Grund können in unserem Hause zum Beispiel einsatzgehärtete
Zahnräder auf einer eigens dafür bereitstehenden Maschine
hartgedreht und so die Maßhaltigkeit positiv beeinflusst werden.
Dabei erfolgt das Handling vollautomatisch.